Der Kasack ist bekannt geworden in Frankreich und war dort unter dem Namen Casaque, der Begriff für eine dreiviertellange Damenbluse, bekannt. Der Kasack, der in den Pflegeberufen heute im Regelfall verwendet wird, hat damit natürlich nichts zu tun. Als der Kasack Einzug in die Pflegeberufe hielt, wurden schlagartig große Mengen der begehrten Oberbekleidung benötigt. Doch warum ist der Kasack eigentlich eines der meistgenutzten Kleidungsstücke im Pflegedienst? Zu Beginn sei vielleicht zu erwähnen, dass der Kasack ein recht einfaches Kleidungsstück ist. Des Weiteren weist der Kasack große Taschen auf, in denen Ärzte oder auch Pfleger oder Schwestern notwendige Arbeitsmaterialien aufbewahren können. Als der Kasack eingeführt wurde, war er außerdem nur in einer Farbe verfügbar. Also nur in weiß, um genau zu sein. Durch den robusten Schnitt und das verwendete Material und den daraus entstehenden Preis, wurde der Kasack sehr schnell ein beliebtes Kleidungsstück.
Entstehung des Kasack im Vergleich
Als der Kasack noch lange nicht so beliebt gewesen ist, wurde er nicht wie heute industriell hergestellt. Ein Arzt, der einen Kittel oder aber auch einen Kasack haben wollte, musste diesen bei einem Schneider in Auftrag geben. Dieser fertigte auch nur die Menge an, die bestellt wurde. Zu seiner Zeit wurde der Kasack noch von Hand gewebt und war immer aus reiner Baumwolle. Dann wurde er von Hand gefärbt und an den Kunden ausgeliefert. Es wurde auch noch unterscheiden zwischen Damen Kasack und Herren Kasack. Heute wird der Kasack industriell hergestellt. Es werden große Mengen gefertigt, da die Nachfrage extrem groß ist. Im Unterschied zu früher, wird heute meistens eine Unisex-Variante verkauft. Es gibt den Kasack inzwischen aus Kostengründen zwar auch aus Polyester, doch wird er immer noch gerne in Baumwolle bestellt, wie in alten Zeiten.