Durchfall durch Hundefutter

Durchfall ist eines der häufigsten Symptome des Verdauungstraktes beim Hund. Die Ursachen dafür sind vielfältig und sollten genau behandelt werden, um einen zu hohen Flüssigkeitsverlust zu verhindern. Hier einige Tipps.

Bei der Fütterung ist die richtige Menge wichtig. Zu wenig Futter kann zu Mangelerscheinungen und Krankheiten führen, zu viel lässt den Hund dick werden. Um die richtige Hundefuttermenge herauszufinden, müssen Faktoren wie das Alter des Hundes, sein Körpergewicht sowie die Ausdauer und Bewegung berücksichtigt werden. Auf meinhundefutter.eu steht ein Futtermengenrechner zu Verfügung, der zur Orientierung hilft. Nicht nur Überfütterung,  auch Wurmkuren, unverträgliche Antibiotika, Stress oder Parasiten können Gründe für Durchfall beim Hund sein. Auch das Umstellen auf ein neues Hundefutter, wie beispielsweise von Fertigfutter auf selbstgekochte Mahlzeiten oder das bloße Wechseln der Hundefuttermarke, irritiert den sensiblen Darm und führt zu dieser Begleiterscheinung.

Die richtige Behandlung bei Durchfall

Die Behandlung richtet sich vor allem nach dem Ausmaß des Durchfalls. Leidet der Hund nur unter leichtem Durchfall, reicht es völlig aus, für einige Tage die Mahlzeiten zu minimieren oder durch leichteres Futter wie zum Beispiel Zwieback oder Quark mit Reis zu ersetzen. Auch Kohletabletten können helfen. Diese sollten dann auf Kinder-Niveau dosiert werden. Bei schlimmem Durchfall sollten mindestens zwei Fastentage eingelegt werden, um dem Magen-Darm-Trakt des Hundes die Möglichkeit zur Regeneration zu geben. Danach ist eine Fütterung mit leicht verdaulicher Kost für einige Tage angebracht. Erfolgt eine Besserung, kann langsam wieder auf das übliche Hundefutter umgestellt werden.

Was tun bei schlimmen Fällen?

Helfen diese Maßnahmen dem Tier überhaupt nicht, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser verhindert durch eine Infusion oder auch durch krampflösende Mittel einen zu starken Flüssigkeitsverlust, der durchaus auch gefährlich werden kann für den Hund. In ganz schweren Fällen muss der Tierarzt dem Vierbeiner Antibiotika verschreiben. Der Hundebesitzer sollte seinem Tier in dieser Zeit auf jeden Fall genug Wasser oder auch abgekühlten Kamillen- und Fencheltee bereitstellen, da der Hund viel Flüssigkeit verliert.

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